Den Kleiderschrank richtig organisieren und Zeit sparen

Immer perfekt gekleidet
02.03.2019

Ein organisierter Kleiderschrank spart Zeit und Energie

Anziehen müssen wir uns täglich. Vor dem vollen Kleiderschank stehen und nichts Passendes zum Anziehen zu finden, muss aber nicht sein. Beherzigt man ein paar Tipps, wenn es um die Organisation des Kleiderschrankes geht, passiert dies aber glücklicherweise auch nicht. Heute teilen wir deshalb unser Expertenwissen zum Thema Kleiderschrank richtig organisieren mit dir.

Zeit und Energie sparen mit der richtigen Organisation

1. Weniger ist mehr

Nimm dir einmal richtig Zeit alle deine Kleider aus deinem Kleiderschrank zu nehmen. Sortier dann die Kleider auf zwei Haufen: Rechts die Kleider, die du im letzten Jahr mindestens einmal getragen hast. Links die Kleider, die du seit einem Jahr nicht mehr getragen hast.

Eigentlich kannst du - mit Ausnahme von heiss geliebten Kleidungsstücken - den gesamten linken Kleiderhaufen in die Altkleidersammlung geben.

Ist dir das etwas zu radikal, dann sortier die Kleidung aus, die du nicht mehr möchtest, und lege die restliche Kleidung zur Seite. Nach einer Woche schaust du dir die weggelegte Kleidung des linken Kleiderhaufens nochmals an. Möchtest du sie wirklich unbedingt behalten? Nur dann darf sie wieder in den Kleiderschrank. Denke aber daran, dass deine echten Lieblingskleider im Schrank viel besser zur Geltung kommen, wenn sie nicht von deiner zweiten Kleidergarnitur verdeckt werden.

2. Aus den Augen aus dem Sinn

Sortier nun die Kleider, die du behalten möchtest, in die Kategorien Alltagskleider und Kleider für besondere Anlässe.

Die Alltagskleider sollten im Kleiderschrank am besten am Bügel hängen. So kann man sie jederzeit sehen. Das macht es einfacher das jeweilige Tagesoutfit auszuwählen, weil man nicht erst überlegen muss, was man alles an Kleidung besitzt. Sortier deine Alltagskleider im Schrank nach Kleiderkategorie und Farbe. So hast du ganz einfach einen Blick darüber, welche Kleidungsstücke gematcht werden können. Da deine Alltagskleider am Bügel hängen, musst du dich nicht erst durch Schubladen kämpfen, um etwas Passendes zu finden und bist so in der Kleiderwahl viel schneller. Bei der Kleiderbügelauswahl empfehlen wir dir Bügel mit einem Samtüberzug. So kann die Kleidung nicht verrutschen oder herunterfallen.

Deine Kleider für besondere Anlässe verstaust du am besten in durchsichtigen Kleiderboxen. Das schafft dir Platz für deine Alltagskleider am Bügel. Es sorgt auch dafür, dass die besonderen Kleider, speziell wenn sie aus sehr schweren Stoffen bestehen, nicht aushängen. Wenn du im Kleiderschrank viel Platz hast, kannst du sie neben den Kleidern am Bügel verwahren. Ansonsten raten wir dir sie unter dem Bett aufzubewahren. Dort sind sie leicht zu erreichen und vor direktem Licht geschützt.

Zudem empfiehlt es sich am Ende jeder Saison, die Kleider, die man für die kommende Saison nicht braucht, aus dem Kleiderschrank wegzuräumen. Dafür können die Kleider in Vakuumtaschen verpackt werden. Das spart Platz und schützt die Kleider. Solltest du ausserhalb deines Kleiderschrankes keinen Platz haben, an denen du sie sicher verstauen kannst, dann kannst du den Platz hinter deinen gefalteten Kleidern im Schrank zum Verwahren nutzen.

Möchtest du deine Shirts lieber falten als aufhängen? Dann gibt es einen tollen Trick, um nicht den Überblick zu verlieren. Shirts können in Kleiderboxen senkrecht gefaltet oder zusammengerollt aufbewahrt werden. So ist es einfacher auf einen Blick alle Shirts zu sehen, die man hat. So spart man sich Anziehdramen, bei denen man das gewünschte Shirt nicht findet.

Kleiderschrank richtig organisieren

3. Boxen und Körbe sind deine besten Freunde beim Kleiderschrank richtig organisieren

Unterwäsche, Socken und Unterhemden bewahrt man am besten in den Schubladen des Kleiderschrankes auf. Um eine gute Übersicht zu haben, sollte man diese Dinge der Reihenfolge nach stapeln, in der man sie anzieht. Kleine Boxen und Körbe helfen beim Auseinanderhalten und schaffen unkompliziert Ordnung.

Für Accessoires kann man den Platz an den Türen des Kleiderschrankes optimal ausnutzen. Hierfür einfach einen Aufhänger an der Innenseite des Kleiderschrankes anbringen, auf dem die Accessoires gut sichtbar sind und einfach sortiert werden können.

Schuhe gehören eigentlich nicht in einen Kleiderschrank, da ihr Leder einen starken Eigengeruch hat. Auch allgemein sind Schuhe meist nicht völlig geruchsfrei. Das kann dazu führen, dass die Kleidung im Schrank den unangenehmen Geruch aufnimmt. Hast du aber ansonsten keinen Stauraum für deine Schuhe, kannst du sie in gut verschlossenen Boxen aufbewahren. Damit du gleich weisst, in welcher Box sich welcher Schuh befindet, kannst du die Boxen beschriften oder mit einem Foto des Schuhes bekleben. Dieses System kannst du auch für Taschen verwenden. Vermeide es dabei kleinere Taschen in grösseren Taschen zu verstauen, da es sonst leicht passiert, dass man die kleineren Taschen vergisst.

4. Keine Chance den Motten

Motten sind wirklich lästige Tierchen. Sie niesten sich gerne in Kleidern und Teppichen ein und laben sich an den Fasern der Stoffe. Das kann dazu führen, dass Kleider dauerhaft zerstört werden. Da es schwer ist Motten loszuwerden, wenn sie einmal da sind, sollte man darauf achten, dass sie gar nicht erst kommen.

Zunächst einmal sollte man auf die Sauberkeit des Kleiderschrankes achten. Der Kleiderschrank sollte mindestens einmal am Ende jeder Jahreszeit geputzt werden. Dafür eignet sich ein selbst gemachtes Putzmittel aus Essig und Wasser sehr gut. Motten mögen die Säure im Essig nämlich nicht!

Zudem kann man alte Socken mit getrockneten Lavendelblüten befüllen und dann mit einem Knoten schliessen. Einfach im Schrank verteilen, dann fühlen sich Motten wegen des Geruchs des Lavendels dort nicht wohl.

Für Fahsionistas: Kleiderschrank richtig organisieren